- Aus welchen Teilen besteht ein IP Datagramm, und welche Grössen haben diese ?
Aus einem IP-Header und der IP Payload.
Der Header besteht aus einem 20 Byte grossem Abschnitt und einem optionalem Abschnitt mit variabler (0 bis 40 Byte) Länge
Der Datenteil ist variabel.
- Was wird im HLEN (IHL) Header Feld angegeben, wie gross ist der Maximalwert, was würde ein Wert von 5 für dieses Feld bedeuten ?
- Angabe der Header Länge in 32-Bit Worten
- Maximalwert: Feld ist 4 Bit breit, daher 15, ergibt eine maximale Headerlänge von 15*32 Bit (=60 Byte)
- Gesamtlänge des Headers beträgt 5*32 Bit
- Wann wird der Wert des Felds Header Checksum berechnet
Beim Versenden, und bei jedem Router am Weg, da sich Werte von Header Feldern (z.b. TTL) mit jedem Hop ändern.
- Welche Header Felder oder Flags spielen für die Fragmentierung eine Rolle, und welche Bedeutung haben sie.
- Fragment Offset Feld: Byte Offset des Fragmentes in Oktets
- More Fragments (MF) Flag: ist bei allen ausser dem letzten auf 1 gesetzt
- Do not Fragment (DF) Flag: Datagramm darf nicht fragmentiert werden
- Identification Feld: Hat für jedes Fragment eines Datagramms den selben Wert
- Was bedeutet Padding, und wo wird es verwendet ?
- Auffüllen eines IP Headers mit Zero-Bytes auf 32 Bit
- Verwendet beim Optionen Feld
- Warum können IP Adressen nicht direkt zum Versenden der Pakete verwendet werden ?
Die Hardware auf der Sicherungsschicht (Data-Link-Layer) versteht keine IP-Adressen.
- An welche Adresse sendet der Host mit der IP Adresse 192.168.1.2 und der Netmask 255.255.255.0 einen ARP Request für 192.168.1.3 ?
An die Broadcast Adresse dieses Netzes, 192.168.1.255
- Welche Optimierungen für ARP sind möglich ?
- IP-Adressen - MAC-Adressen Paare werden im ARP Cache abgelegt
- Bei einem ARP Request wird die eigene IP-zu-Ethernet Zuordnung bereits ins ARP Packet eingefügt und mitgesendet
- jeder Host rundsendet seine eigene Identität beim Start
- Wie funktioniert Proxy-ARP ?
Ein Router wird konfiguriert, um auf Arp Requests für entfernte lokale Netze oder Hosts, mit dessen eigener MAC-Adresse zu antworten.
Somit werden Pakete des versenden Hosts an den Router geschickt, der sie dann den Empfänger weiterleitet.
Um eine IP Adresse für eine bestimmte Ethernet Adresse zu finden.
Wird zum Beispiel beim Boot-Vorgang von plattenlosen Workstations verwendet.